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Ein dicker Bauch bremst beim Schwimmen
Nicht nur hochschwangere Frauen haben' s schwer, auch trächtigen Delfinweibchen macht die zunehmende Leibesfülle zu schaffen.
(Shawn Noren, University of California at Santa Cruz: Journal of Experimental Biology, doi: 10.1242/jeb.059121)

Das dokumentieren die Untersuchungen einer US-Biologin, die den Strömungswiderstand und das Schwimmverhalten der Meeressäuger analysiert hat. Der Schwangerschaftsbauch erzeugt bei den Weibchen des Großen Tümmlers demnach eine Vergrößerung der Bauchfläche um 51 Prozent. Dementsprechend ist der Bremseffekt beim Schwimmen erheblich: Die trächtigen Meeressäuger schwimmen nur etwa halb so schnell wie üblich, zeigen die Auswertungen. Um diesem Effekt entgegenzuwirken und sich trotz Brems-Bauch den bestmöglichen Antrieb zu verschaffen, passen die Tiere ihren Schwimmstil an: Sie machen kleinere, aber dafür mehr Schläge mit der Schwanzflosse. Das gibt der zukünftigen Delfin-Mama offenbar eine bessere Schwimmdynamik – und die braucht sie auch: Sie muss ausreichend Fische fangen können, denn während der Schwangerschaft sollten Delfine Fettreserven aufbauen, um später bei der Milchproduktion davon zehren zu können.

 
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